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Goldener Meisterbrief

Moosbrugger erhält Goldenen Meisterbrief

10.04.19 03:03 aktualisiert: 09.04.19 23:41

Hans Moosbrugger nimmt bei der Mitgliederversammlung von Jürgen Jobmann den Goldenen Meisterbrief entgegen.

© Maler- und Lackiererinnung/p

Höchst (red) – Vor fünf Jahrzehnten hat Hans Moosbrugger seine Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk abgelegt.

Jetzt ist er im Rahmen der Mitgliederversammlung der Maler- und Lackiererinnung in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg dafür mit dem Goldenen Meisterbrief geehrt worden. Hans Moosbrugger ist Geschäftsführer der Julius Hembus Maler- und Stuckwerkstätten GmbH, die er gemeinsam mit seiner Frau Sigrun leitet. Das Frankfurter Traditionsunternehmen, das in diesem Jahr 125 Jahre alt wird, ist bundesweit bekannt für seine außergewöhnlichen Handwerksarbeiten. Vor allem in der Denkmalpflege, der hochwertigen Fassadengestaltung und auch als Komplettanbieter für anspruchsvolle Privatkunden ist Hembus ein fester Begriff. Zum Unternehmen gehört ebenfalls die Tapeten-Manufactur, die bis heute mehr als 750 historische Tapeten und Borten für die Denkmalpflege und für Privatleute rekonstruiert und weltweit verarbeitet hat.

Mit Fachwissen und Zielstrebigkeit zum Erfolg 1961, mit noch nicht ganz 14 Jahren, begann Hans Moosbrugger seine Ausbildung im Malerbetrieb seines Vaters. Mit 16 Jahren bestand er die Gesellenprüfung und arbeitete im elterlichen Betrieb als Geselle. Nach dem Wehrdienst begann Moosbrugger ein Studium an der Höheren Fachschule für das Malerhandwerk in Stuttgart. Bereits nach zwei Semestern legte er dort die Meisterprüfung ab und bestand nach weiteren drei Semestern die Diplomprüfung für Farbe, Form und Gestaltung.

Nach dem Studium arbeitete Moosbrugger einige Zeit als Bauleiter in einem großen Malerbetrieb in Köln. 1974 machte er sich in seiner Heimatstadt Frankfurt selbstständig. Als talentierter und sehr gut ausgebildeter Handwerker aus einer alten Malerfamilie gelang es ihm, einen Betrieb mit hohem Qualitätsanspruch am Markt zu etablieren. Von Beginn an war die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil des Firmenkonzeptes. So bildete er über die Jahre hinweg rund 150 Lehrlinge aus.

Im Jahr 2000 übernahm das Ehepaar Moosbrugger die Firma Julius Hembus – ein in der Branche weithin bekanntes Malerunternehmen mit Schwerpunkt Restaurierung. 2002 legten sie den Höchster Familienbetrieb Moosbrugger mit Hembus zusammen und firmieren seitdem unter dem Namen Julius Hembus Maler- und Stuckwerkstätten GmbH.


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